Gesundheitsnetz Rheingau e.v

Grippe Impfung

von Dr. med. Franz Immesberger

 

Die Wichtigkeit einer Impfung gegen Grippe-Viren ist schon seit Jahren bekannt.
Deshalb ist auch in diesem Jahr, zumindest für alle „Risikogruppen"

 

 

  • Alle Patienten über 60 Jahren
  • Patienten mit chronischen Krankheiten, wie Herzkranke, Nierenkranke, Diabetiker, Asthmatiker oder Patienten unter Immunsuppression
  • Pflegepersonal in Krankenhäusern, Ärzte und Arzthelferinnen
  • Personen in Großraumbüros oder an Orten mit viel Publikumsverkehr

die Impfung unbedingt zu empfehlen. Der geeignete Zeitraum für die Impfung liegt zwischen Mitte September und Anfang Dezember.

Gleichzeitig mit der Grippe-Impfung wird von der Deutschen Impfkommission für die Risikogruppen eine Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken) empfohlen, die bei einmaliger Impfung einen lebenslangen Impfschutz bildet.
In diesem Zusammenhang sollte ein Impftermin auch genutzt werden, um den sonstigen aktuellen Impfschutz überprüfen zu lassen:

Immer wieder gibt es unnötige Erkrankungen durch mangelnden Impfschutz ( zuletzt wurde über gehäufte Masernerkrankungen berichtet, weil Kinder nicht ausreichend geimpft waren).

Allerdings sollte auch bei Erwachsenen geprüft werden, ob der Schutz gegen Wund-starrkrampf, Diphterie und Keuchhusten noch aktuell ist. Immer häufiger beobachten wir auch bei Erwachsenen Keuchhustenfälle, die insbesondere, wenn diese Personen Kontakt zu noch nicht geimpften Säuglingen haben , auf diese übertragen werden können. Deshalb wird heutzutage bei einer Auffrischimpfung auch bei Erwachsenen dieser Schutz ergänzt ( in einem Impfstoff , bzw. mit einer Injektion).

Diese Impfungen können kombiniert werden , werden von fast allen Krankenkassen bezahlt und von allen Hausärzten durchgeführt.
Weitere Impfempfehlungen können individuell besprochen werden, z.B. wenn es um einen Schutz gegen Hepatitis , FSME oder Risiken bei Auslandaufenthalten geht.

Dr. med. Franz Immesberger, Facharzt für Allgemeinmedizin , Eltville

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